Workshops

Die Workshops ermöglichen einen neuen Zugang zu einem differenzierten Kultur- und Geschichtsverständnis, wobei Grundbegriffe des Judentums im Sinne eines ergänzenden Ethikunterrichts vorgestellt werden:

  • Shabbat
  • Jüdische Symbole
  • Torah
  • Monotheismus
  • Gottesnamen
  • Schöpfungsgeschichte
  • Sprache und Schrift
  • Der jüdische Kalender
  • Lebenskreisfeste
  • Jahreskreisfeste
  • Kashrutregeln
  • Synagoge
  • Judaika, Gebetskleidungen
  • Religiöse Ausrichtungen
  • Geschichte des jüdischen Lebens in Südostösterreich
  • Geschichte des Antisemitismus, Shoah/Holocaust (ab der 7. Schulstufe)

Diese Workshops finden in Schulen bzw. Bildungsinstitutionen statt.


Beispiele eines Workshops

Eingebettet in einen Begrüßungs- und Abschlusskreis gibt es für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Stationenbetriebs und anhand von Gruppenarbeiten unter individueller Begleitung altersgerecht mit Themen zum Judentum auseinanderzusetzen. Dabei wird ein reformpädagogisches Konzept verfolgt, bei dem der spielerische Umgang verbunden mit eigenständigem Arbeiten im Vordergrund steht.

Fragen werden initiiert und gestellt und können und dürfen nach guter alter jüdischer Tradition mit Fragen beantwortet werden („Warum antworten Juden auf Fragen immer mit Gegenfragen?“ – „Warum nicht?“).

„Ist Cheeseburger koscher?“
„Warum darf man samstags kein Feuer anzünden?“
„Warum gibt es einen 7-armigen du einen 9-armigen Leuchter?“
„Wie viele Kerzen braucht man zu Chanukkah?“
„Warum schreibt der jüdische Kalender das Jahr 5775?“
„Warum beginnt Shabbat am Freitagabend?“
„Warum soll man in einer Synagoge eine Kopfbedeckung tragen?“
„Werden alle jüdischen Buben beschnitten?“
„Werden auch jüdische Mädchen beschnitten?“

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit,

… Bücher in hebräischer Sprache durchzublättern,
… jüdische Symbole kennenzulernen und zu basteln,
… ein Brettspiel mit Fragen zum Judentum zu spielen,
… Kreuzworträtsel mit Fragen zum Judentum zu lösen,
… eine Synagoge und eine Laubhütte zu basteln,
… den eigenen Geburtstag im jüdischen Kalender zu suchen,
… Judaika (Menorah, Channukiah, Kippoth, Thorarolle …) aus der Nähe zu bestaunen,
… den eigenen Namen in hebräischen Buchstaben zu schreiben,
… einen virtuellen Spaziergang durch eine Synagoge zu unternehmen,
… koschere Gummibärchen oder koscheren Wein zu kosten (je nach Zielgruppe)
… und vieles mehr!